DGUV Information 209-089 Der Universal-Vorbereitungsbereich für die Kfz-Reparaturlackierung
Bei der Kfz-Reparaturlackierung werden Arbeiten zur Vorbereitung des Lackiervorgangs auf gesonderten Arbeitsplätzen in der Regel außerhalb von Lackierkabinen oder kombinierten Lackier-/Trocknungskabinen durchgeführt. Zum Teil wurden diese Arbeitsplätze in der Vergangenheit bereits mit einer technischen Lüftungseinrichtung ausgestattet.
Bisher umfassten die vorbereitenden Arbeiten im Wesentlichen das Spachteln, Schleifen und Füllern der Schadstellen. Zunehmend wird jedoch angestrebt, auch den Deck- und Klarlackauftrag sowie die Lacktrocknung innerhalb des Vorbereitungsbereichs durchzuführen, um die Anlagenkapazität und den verfügbaren Arbeitsraum optimal nutzen zu können. Die damit verbundenen höheren Gefährdungen müssen bewertet und geeignete Maßnahmen abgeleitet werden.
Für Lackierkabinen legt die Europäische Norm DIN EN 16985, für kombinierte Lackier-/ Trocknungskabinen zusätzlich die DIN EN 1539, das sicherheitstechnische Anforderungsprofil fest. Diese Normen gelten formal jedoch nicht für den Vorbereitungsbereich.
Ziel dieses Dokuments ist es, im Einklang mit dem derzeit aktuellen Regelwerk ein Anforderungsprofil für einen in diesem Dokument als „Universal-Vorbereitungsbereich“ bezeichneten Arbeitsbereich festzulegen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Anforderungen des Brand- und Explosionsschutzes sowie des Gesundheitsschutzes. Grundlagen für die Anforderungen sind insbesondere folgende Schriften:
- DIN EN 16895
- DGUV Information 209-046
- VDI 2280
Dieses Dokument enthält Beschaffenheits- und Betriebsanforderungen. Weitergehende Anforderungen für den sicheren Betrieb sind in folgenden Schriften enthalten:
- DGUV Regel 109-013
- DGUV Information 209-014
→Der Universal-Vorbereitungsbereich für die Kfz-Reparaturlackierung | DGUV Publikationen
FBFHB-007: Sicherheitszeichen im betrieblichen Brandschutz – Umgang mit älteren Brandschutz- und Rettungszeichen in Arbeitsstätten
Sicherheitszeichen müssen im Gefahrenfall schnell erkannt und eindeutig verstanden werden. Mit der Fassung der ASR A1.3 „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“ vom Februar 2013 wurden international und europäisch abgestimmte Sicherheitszeichen nach DIN EN ISO 7010 übernommen und haben sich seitdem in der betrieblichen Praxis etabliert. Gleichwohl sind in vielen Arbeitsstätten weiterhin ältere Sicherheitszeichen vorhanden. Diese Fachbereich AKTUELL gibt eine Orientierung bei Fragen zum Umgang mit alten und neuen Brandschutz- und Rettungszeichen im Betrieb.
DGUV Information 209-100 Sichere Montage von Hochregalen
Beim Montieren von Hochregalen sind die Beschäftigten verschiedener Gewerbezweige regelmäßig hohen Risiken ausgesetzt, da sich viele Arbeitsplätze in großen Höhen befinden. Neben der Absturzgefahr können Zeitdruck, ungenügende Arbeitsvorbereitung, Platzmangel sowie die Verwendung unsicherer Aufstiegshilfen diese Tätigkeiten ungünstig beeinflussen. Aufgrund der besonderen Konstruktion des Hochregals werden unterschiedliche Arbeitsmittel verwendet und verschiedene Arbeitsverfahren durchgeführt. Dafür sind spezielle Schutzmaßnahmen zu treffen.
Diese DGUV Information bietet Bau- und Montageunternehmen für die Planung und die Projektleitung Lösungen an, um die Montage von Hochregalen sicher zu organisieren.
Sie dient Auftraggebenden, Bauherren und Bauherrinnen sowie planenden Personen als Erkenntnisquelle für die Planung, Ausschreibung und Ausführung der Baumaßnahme.
Sie spiegelt unter Beachtung des aktuellen Regelwerks den Stand der Technik wider und gibt eine geeignete Maßnahmenhierarchie zum sicheren Arbeiten sowie zum Erreichen der einzelnen Arbeitsplätze vor.
→DGUV Information 209-100: Sichere Montage von Hochregalen | DGUV Publikationen
FBHM-049: Aspirationsgefahr durch KSS Regelungen durch die CLP-Verordnung (GHS)
Diese „Fachbereich AKTUELL“ dient als Handlungshilfe für Betriebe, die KSS herstellen und anwenden. Sie zeigt die Änderungen von Einstufungskriterien und Kennzeichnung durch die CLP-Verordnung (GHS) sowie Wege für eine Gefährdungsbeurteilung und für Schutzmaßnahmen.
→FBHM-049: Aspirationsgefahr durch KSS Regelungen durch die CLP-Verordnung (GHS) | DGUV Publikationen
